Ein kleiner Ausflug in die Geschichte unseres Dorfes

„In die Naturlandschaft des Aggertroges brandete über seine Höhenrücken im 8.Jh. eine geschlossene sächsische Landnahmewelle aus dem Nordosten. Rund vierzig –inghausen-Orte künden noch heute im nördlichen Kreisteil von der Stoßkraft der landnehmenden Engern und Westfalen, die aus der Hellwegebene heraus über die Kalkmulden von Helden und Attendorn in einem gewaltigen Siedlungszug das Bigge- und Volmeplateau erreichten, um von dort aus noch im 8. Jh.in die Wipperführter Flachmulde und in den Aggertrog einzudringen. Dieser Siedlungszug zielte, als er bei Wegeringhausen (Wigheri), Bösinghausen (Beuno), Boinghausen (Buwo) angelangt war, über Recklinghausen (Rigole), Lützinghausen (Luis), Reininghausen (Regina), Dümmlinghausen(Duomilo), Sessinghausen an den Talzug der Agier. Von Hunginghausen (Hunger) und Allinghausen(Adalo) wie auch von Dieringhausen (Dioro), Ösinghausen (Anso), Osberinghausen, Asperelinghausen wurde die Wiehllinie bei Büttinghausen (Buto), Wülfringhausen (Wulfheri), Kehlinghausen (Kallo)erreicht. Dann griffen die „Inghausenleute“ noch über die Wiehllinie hinaus in Richtung Nümbrecht mit sieben Inghausenhöfen. Vor Waldbröl stießen die sächsischen Landnehmer auf die dort ansässigen“-Ingen-Siedler. Die Landnahmefronten begannen schon nach 750 im Agger- Wiehlbergland sich zu verzahnen. Das die oberbergischen Inghausensiedler auf das engste mit denen des Sauerlandes zusammenhängen beweisen die Inghausenorte in Ihrer regionalen Verbreitung beiderseits der Grenze, beweisen die Flurnamen, die alten Hausformen und die Mundarten innerhalb des Grenzsaumes im Kreisnorden“.

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